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Technik & Repair

Auf diesen Seiten stellen wir kommentarlos

DIY und Reparaturprojekte vor.


Anpsrechpartner sind Kollegen aus dem Rundfunk,

Entwicklungsbereichen und dem Radio K.R.E.

Team.

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Behringer Exciter Typ F - Überprüfung

In Musikerkreisen bekannt - oftmals aber verkannt: Der Behringer Exciter Typ - F

Ein Gerät - das nach wie vor die Aura von „Nachbau und Aphex-Kopie“ mit sich bringt. Was wirklich an der

Geschichte der vielen illegalen Aphex-Nachbauten dran ist, werden wir hier nicht erfahren. Mehr dazu auch im Artikel über Exciter.



Klötze im Gerät

In der Annahme, das es bei Behringer Geräte der 80/90er Jahre um irdische Produkte handelt, ist auch davon auszugehen, das verwendete Schaltungstechniken von der Erde stammen.


Der Behringer Exciter Typ-F beinhaltet zwei vergossene Klötze. So sollte die angeblich

geheime Schaltung geschützt werden. Nun mag man viele Mutmassungen anstellen, ob es nicht vielleicht auch um dem Schutz eines gezielten Nachbauversuches bekannter Schaltungen ging. Wir haben bereits diese Klötze erfolgreich aufgelöst und die Schaltung zu Prüfzwecken analysiert.  


Angefangen hatte die Exciter Ära mit Geräten der Fima Aphex in den 70er Jahren. Jedoch versuchten zahlreiche Hersteller, den bekannten Aphex Exciter Typ-C als Kopie nachzubauen. Die Schaltung - bestehend aus einem LM13600 oder NE5517 war denkbar einfach und nicht besonders gut geschützt.


So tauchten fast zeitgleich zahlreiche Exciter unterschiedlichster Firmen auf. Angefangen vom Exciter Typ D ohne erkennbaren Hersteller - bis hin zur fast 1:1 Kopie mit dem Namen AUDEX SOUDN EXCITER war alles vorhanden.


Besonders auffällig waren die Geräte der Bezeichungen BEHRINGER Exciter F, Greenfield Exciter und STARFIGHT Exciter. Vom Gehäuse, Bauform und verwendeten Bauteilen waren diese Geräte fast alle gleich. Auch der Crystal Exciter TYP-C gleicht dem Aphex Original optisch in jeder Hinsicht - betrachtet man die Anordnung der Bedienelemente.


Gerüchte über umfangreiche Klagen bezüglich Einstellung dieser illegalen Kopien gingen durch die Medien. Was genau an jenen Geschichten wahr ist - bleibt wohl imemr ein Geheimnis. Nach telefonischer Recherche hatten zahlreiche Firmen berechtigtes Interesse an der Schaltung des Aural Exciters.


Dabei ist der Grundgedanke denkbar einfach. Um nicht wieter abzuschweifen, gibt es auf dieser Webseite auch einen Artikel zum Thema Exciter.

Module in Harz

Für Nachbauer keine Chance, die Schaltung zu kopieren. Kennt man die chemischen Tricks zum Auflösen der Module, offenbart sich die Schaltugn auf einer Platine. Nichts ist mehr geheim. Ohnehin haben in der modernen Zeit von DSP & Co arein analoge Schaltungen kaum noch Bedeutung. Mit herkömmlichen Kopien alter Schaltungstechniken wird man keinen Blumentopf mehr ernten.


Aktuell lassen sich beim aktuellen Fachkräftemangel kaum noch sinnvolle Konzepte erstellen - ohne das komplexe Computersimulationen zum Einsatz kommen. Jedoch lassen sich analoge Prozessoren nicht sinnvoll „simulieren“.

An dieser Stelle sind OHREN und Kenntnisse der Anwender gefragt. Reine Theorie ist hier

Garant für einen Reinfall. Erfahrungswerte aus der Praxis bestätigen dies.

Im Exciter wurde dieses IC vom TYP ZC89166CP verwendet. Die Anschlüsse werden alle gegen Masse geschaltet, was den praktischen Nutzen der Schaltung erheblichin Frage stellt. Recherchen

bei Behringer mit einem Mitarbeiter ergaben, das es sich im einen Spaß des Entwicklers handelt.

So sollte angeblichen Nachbauen das Kopieren der geräte erschwert werden…


Nun, wer beabsichtigt komplexe Audio-Prozessoren durch Schaltungsanalyse oder Kopie der

Leiterplattenlayouts zu kopieren wird schnell dieses „Fake-IC“ erkenne. Wer dazu nicht in der Lage ist - wird nicht ersthaft Geräte dieser Art duplizieren.

Grosse Geräteserien Serien wurden mit automatischen Bestückungsanlagen gefertigt - durch ein Wellenbad verlötet. Kleine Serien hingegen verraten sich oftmals durch Handfertigung.


Dies ist auch in diesem Fall erkennbar. Typisches Problem bei Handverlötungen ist ausbleibende Reinigung. An Lötstellen verbleiben Flussmittelreste - erkennbar durch die braunen Stellen. In der Vergangenheit wurden oftmals Kolophoniumhaltige Flussmittel genutzt. In Verbindung mit Rückständen neigen diese Flussmittel zur Hygroskopie. Sie ziehen Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft an. Damit bilden sich an hochohmigen Stellen Übergangswiderstände. Diese führen wiederum unter ungünstigen Verhältnissen zu Knistern und Knackgeräuschen.


Abhilfe schafft nachträgliche Reinigung.mit geeigneten Lösungsmitteln (Isopropanol, Äthanol, Aceton oder umweltbastender Tetrachlorkohlenstoff). Umweltbewusst wird Isopropanol empfohlen.


Lötstellen mit Flussmittelresten

Erkennbar ist die typische „Krätze“

bestehend aus den Resten, die sich

bei hohen Temperaturen ausbilden.

Lötstellen gereinigt mit Isopropanol

Behringer Exciter F

Die Schaltung übersichtlich und einfach gehalten. Die angebliche „Wunderschaltung“ ist im Modul finden - wo nur handelsübliche IC (LM13600/NE571 usw) ihren Dienst als Multiplizierer verrichten.

Eine automatische Pegelanpassung macht den Exciter universeller und für viele Anwender „musikalischer“.


Daher kann für den Exciter F von Behringer hingegen des typischen Schitt-Storms auch lobende Worte werden.


Die Arbeitsweise ist weicher als beim Aphex Original und daher eigenet sich der Exciter F auch für Mikrofonsiganle im Insert. Höhenschwachen Signalen lässt sich damit - insbesondere bei Mirkrofonen etwas mehr Brillianz verleihen. Da der Exciter F über ein sehr geringes Grundrauschen verfügt, eigenet er sich auch für die Nachbearbeitung einzelner Spuren oder in der Gesamtsumme.


Ausserdem wurden von diesem Modell zwei Varianten gefertigt:

Die asymmetrische Version mit Klinkenverbinden verfügt nur über die Prozessor IN/OUT Funktion, wobei die XLR Variante (Nur symmetrische Eingänge - die Ausgänge sind asymmetrisch!) noch eine SOLO Funktion hat.


Diese Schaltet das Hauptsignal aus dem Signalweg - und macht den Exciter als INSERT Gerät nutzbar.


In diesem Fall liegt an den Aufgängen das reine EXCITER Signal an und kann über einen AUX-WEG oder Summeneingangskanal im Pult hinzugefügt werden.

Artikel über Exciter